Abdichtung Bodenplatten und Fugen

Abdichtung Bodenplatten und Fugen

Abdichtung Bodenplatten und Fugen sowie Vorhandene Estrichflächen instandsetzen

Wenn ein Estrich schon vorhanden ist aber dieser Schäden durch Risse, Abplatzungen oder punktuelle Abnutzungen aufweisen und soll die vorhandene, mäßige Wärmedämmung nicht verbessert werden, kann man folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Zunächst muss die Bodenfläche einmal gründlich gereinigt und beispielsweise alte Farbanstriche oder Reste von Bodenbelägen entfernt werden.
  • Anschließend muss der Boden mit einer geeigneten Grundierung versehen werden.
  • Alle Risse werden geschlossen.
  • Aufplatzungen sowie muldenartige Vertiefungen lassen sich mit einer Nivelliermasse ausgleichen.

Ist das geschehen, wird die Gesamtfläche oder größere Bereiche in einer Schichtdicke von etwa 5 bis 20 mm mit einem Fließestrich ausgeglichen. Zum Abschluss wird der Boden entweder mit einem Bodenbelag oder einer dampfdiffusionsoffenen Betonfarbe versehen.

Keller

 

Fugenabdichtungen

Fugen innerhalb von Bauteilen sind notwendig, um Bauteilbewegungen aufzunehmen.
Durch eine sichere Fugenabdichtung werden diese Bauteilfugen dauerhaft elastisch, formstabil und UV-beständig abgedichtet. Dadurch werden auch zukünftig Bauteilbewegungen ermöglicht, ohne das es zu Schäden kommt.
Fugen sind meist thermischen oder anderen Bewegungen ausgesetzt und müssen daher elastisch abgedichtet werden.
Entscheidend für eine dauerhafte Fugenabdichtung ist, dass nicht nur das Fugenmaterial haltbar ist, sondern dass es auch dauerhaft an den Flanken haftet. Der Untergrund muss dafür tragfähig, sauber, trocken sowie frei von trennenden Substanzen und losen Bestandteilen sein.
Die Fugenabdichtung ist aus diesen und anderen Gründen eine sehr individuelle Angelegenheit und bedarf besonderer Aufmerksamkeit.
Hierzu können unsere Fachberater sie ausführlich informieren.

Vorhandene Böden abdichten ohne Bodenplatte

Sollen die Kellerräume nach der Sanierung weiterhin als ungeheizter Lagerraum genutzt werden, kann normalerweise auf einen aufwendigen und somit kostenintensiven Fußbodenaufbau verzichtet werden.
Bei nur geringer Durchfeuchtung lässt sich durch das Aufbringen eines Zement- oder Gussasphaltestrichs der Feuchteeintritt fast gänzlich reduzieren.

Sofern der alte Boden geeignet ist, kann dieser belassen werden.
Als Trennschicht oder Abdichtung wird lediglich eine PE-Folie, Kunststoff bzw. Bitumen bahnen eingebracht.

Darauf kommt ein Zementestrich mit dem Zusatz eines Dichtungsmittels, der den Feuchteeintritt deutlich herabsetzt und eine ebene Bodenfläche ergibt.Bei größeren Flächen ist das Einbringen eines Gussasphaltestrichs auf jeden Fall empfehlenswert. Dieser ist wasserdicht und schon nach einigen Tagen nutzbar.

Allerdings sind bei dem Gussasphaltestrichs punktförmige Belastungen zu vermeiden. Dies geschieht durch einen geeigneten Fliesenbelag oder durch Druckverteilungsplatten.

Keller
Da immer häufiger Keller als Wohn-, Party- oder Arbeitsräume genutzt werden – aber diese beim Bau nicht als solche geplant waren – müssen diese nachträglich und bestmöglich renoviert werden.

Der Boden von Kellern oder auch von nicht unterkellerten Gebäuden kann ganz unterschiedlich aufgebaut sein.

Nicht genutzte oder ursprünglich als Lagerraum für Kartoffeln, Gemüse, etc… genutzte Keller von älteren Häusern kann beispielsweise lediglich aus gestampftem Lehm bzw. einem Ziegel- oder Pflasterbelag auf verdichtetem Erdreich oder im Kiesbett bestehen.

Auch wenn der Kellerboden bzw. der Boden von unterkellerten oder nicht unterkellerten Gebäuden aus Beton (eventuell zusätzlich mit Verbundestrich oder ähnlichem) besteht, fehlt häufig die horizontale Abdichtung oder sie ist defekt. Je nach vorhandener Bausubstanz und der geplanten Nutzung der Räume gibt es verschiedene Maßnahmen zur Sanierung.

Keller

 

Abdichtung bei neuem Bodenaufbau oder vorhandener Bodenplatte

Wie bereits schon erwähnt, gibt es in Altbauten immer noch Kellerräume, die anstatt einer Bodenplatte lediglich Lehm- bzw. einen Ziegel- oder Pflasterbelag als Untergrund haben.
Um den bisher als Lagerraum genutzten Keller als Wohnraum nutzbar zu machen, muss in der Regel ein vollkommen neuer Bodenaufbau hergestellt werden. Dazu muss zuerst der alte Bodenaufbau und sein Untergrund entfernt werden.

Der Aushub des Kellerbodens darf allerdings nicht tiefer werden als das Fundament. Dennoch lässt sich in den meisten Fällen die Raumhöhe durch das Ausgraben erhöhen, was häufig dringend notwendig ist, hier wurde bzw. wird im Keller doch oft gerade an der Raumhöhe gespart. Anschließend erfolgt ein neuer Bodenaufbau mit Sauberkeitsschicht, Betonboden, Abdichtung, Trittschalldämmung, Wärmedämmung und Estrich.

Die Sauberkeitsschicht sollte mindestens 5 cm dick sein und besteht aus Magerbeton oder einer Kiesschicht.

Die Stärke und Bewehrung des Betonbodens muss nach den statischen Erfordernissen hergestellt werden. Die Abdichtung des Bodens erfolgt in der Regel mit Kunststoff- oder Bitumenbahnen.

Kann aber auch mit allen anderen nach DIN 18195-4 zugelassenen Stoffen erfolgen.
Bei der Ermittlung der Wärmedämmwirkung des neuen Fußbodenaufbaus werden nur die Schichten oberhalb der Abdichtung angerechnet. Trittschalldämmung und / oder Wärmedämmung müssen aus druckfestem Material bestehen.

Keller

Für mehr Informationen oder eine ausführliche Beratung stehen ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Verfügung.
Setzten sie sich unverbindlich in Kontakt mit uns.

Abdichtung Bodenplatten und Fugen

Shared on Ariyan.org