Dachbau / Dachausbau

Dachbau / Dachausbau

Eine kostengünstige Möglichkeit, um  zusätzlich neuen Wohn- oder Arbeitsraum zu schaffen, ist der Ausbau des Dachgeschosses. Gleichgültig ob er sofort mit dem Neubau oder erst nachträglich erfolgt.

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Beim Ausbau eines Dachgeschosses geht es den meisten Hausbesitzern darum, neuen Wohn- oder Arbeitsraum zu schaffen, wobei man die Wärmeisolierung in diesem neuen Wohn- oder Arbeitsraums nicht außer Acht lassen sollte.

Um später nicht unnötig  Energie zu verschwenden, ist die richtige Dämmung ein wesentlicher Aspekt beim Dachausbau.

Speziell auf den Dachausbau ausgerichteter Schallschutz sorgt wie der Wärmeschutz  und der Innenausbau für ein angenehmes Raumklima und optimale Energieeffizienz im Sommer wie im Winter.

Außerdem darf auch der Brandschutznicht zu kurz kommen.

Hierbei ist je nach Verwendungszweck das richtige Material zu ermitteln. Zur Verfügung stehen Steinwolle, Glaswolle, Schafwolle, Hanf, Styropor sowie Holzfaser.

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Je nach Nutzung des neu geschaffenen Wohnraumes ist zu überlegen, welche Fenster eingesetzt werden sollen. Reichen Dachflächenfenster oder sind Dachgauben sinnvoller?

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Brandschutz beim Dachausbau

Über die Qualität eines Dachgeschosses entscheiden Brandschutz, Wärmeschutz und Schallschutz.

Der bauliche Brandschutz umfasst Vorsorgemaßnahmen, die das Brandrisiko gering halten sollen (z.B. die Nichtbrennbarkeit von Baustoffen) sowie Maßnahmen, die im Falle eines Brandes Menschenleben retten können (wie der zweite Fluchtweg über ein Dachfenster).

Die Bauteile des Dachgeschosses müssen im Brandfall dem Feuer einen bestimmten Widerstand entgegenbringen, um einen Feuerüberschlag in andere Räume zu verhindern.

Bei Dachkonstruktionen aus Holz, zusammen mit Mineralfaser-Dämmstoffen und Gipskartonplatten, wird in der Regel die Feuerwiderstandsklasse F 30 erreicht. Dachdeckungen mit Braas-Dachsteinen gelten als harte Bedachung und bieten nachweislich Schutz gegen Entzündung bei Bränden von benachbarten Gebäuden.

Die DIN 4102 Brandschutz im Hochbau beschreibt die Ausführungsmöglichkeiten. Je nach Bundesland werden die Vorschriften unterschiedlich ausgelegt.

 

Wärmeschutz

Ein guter Wärmeschutz ist Voraussetzung für niedrige Heizkosten und vermindert den Schadstoffausstoß. Er kann mit relativ geringem Investitionsaufwand realisiert werden.

Wenn das Gebäude um mindestens einen beheizten Raum oder um mehr als 10 Quadratmeter erweitert wird, gelten die neuen Energie-Einsparverordnungen auch für Altbauten.

Entsprechende Maßnahmen müssen an Außenwänden, Dachflächen, Fenstern sowie Innenwänden zu nicht beheizten Räumen ausgeführt werden. Am Dach lässt sich dies am besten mit einer Zwischensparrendämmung realisieren.

Zwischen den Sparren wird Mineralwolle eingeklemmt, die nach außen mit einer diffusionsoffenen Unterspannbahn nach innen mit einer sogenannten Dampfbremse abgeschlossen wird.

Um eine ausreichende Wärmedämmung bei niedrigen Sparrenhöhen zu gewährleisten, wird das Dämm-Material zusätzlich unter dem Sparren angebracht. Der Fachmann weiß genau, wie die richtige Lösung aussehen muss.

 

Schallschutz

Beim Schallschutz müssen vor allem die Anforderungen an die Außenbauteile (hauptsächlich das Dach) zum Schutz gegen Außenlärm und die Anforderungen zum Schutz vor Schallübertragung aus einem fremden Wohnraum an die Geschossdecke, die Treppenhauswände und die Wohnungstrennwände berücksichtigt werden.

Bei der Geschossdecke kann ein ausreichender Schallschutz durch den Einbau eines schwimmend verlegten Trockenestrichs erreicht werden der außer dem Luftschall- auch den Trittschallschutz verbessert.

Für Wohnungstrennwände und Treppenhauswände sind Konstruktionsaufbauten im Anhang der DIN 4109 vorgeschlagen, die bei sachgerechter Ausführung den Anforderungen entsprechen.

Inwieweit die Erfüllung der neuesten Normen im Altbau überhaupt verlangt wird, hängt von der Beurteilung durch die Bauaufsichtsbehörde ab.

 

Innenausbau

Für den Innenausbau sollten Sie auf einfache, schadstofffreie und ökologisch unbedenkliche Materialien achten. Wählen Sie leichte Materialien, um die Tragfähigkeit der Geschossdecke nicht zu hoch zu belasten.

Als Beplankung der Dachunterseite haben sich Gipskartonplatten bewährt. Sie sind leicht zu transportieren und zu verarbeiten und ergeben eine glatte Oberfläche. Gipsplatten wirken sich positiv auf das Raumklima aus, da sie feuchtigkeitsregulierend sind.

Für den Boden vorteilhaft:

Trockenestrich hat ein geringes Flächengewicht und eine geringe Bauhöhe. Auf die Trittschalldämmung werden zwei Lagen Gipskartonplatten aufgelegt.

Als Trennwände empfehlen sich leichte, selbst tragende Konstruktionen. Üblich sind Doppelständerwände aus Gipskartonplatten.

Die Hohlräume der Ständerwände können mit einer Dämmung aus Mineralwolle gefüllt werden. Das dient dem Schallschutz und ist wärmeisolierend. Ständerwände bieten zudem den Vorteil, dass sämtliche Installationen in der Wandkonstruktion verschwinden, ohne dass aufwendig Schlitze hergestellt werden müssen.

Fürs Bad werden Gipskartonplatten auch in unempfindlicher Version angeboten.

 

 

 

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